Donald Trump: Ex-Wahlkampfmanager will zur Russland-Affäre aussagen

Donald Trump: Ex-Wahlkampfmanager will zur Russland-Affäre aussagen

Donald Trump
14. September: Trumps Ex-Wahlkampfmanager Manafort will zu Russland-Ermittlungen aussagen Paul Manafort, der frühere Wahlkampfleiter von US-Präsident Donald Trump, hat sich bereit erklärt, mit den Ermittlungen zur Russland-Affäre zu kooperieren. Bei einer Anhörung vor Gericht in Washington bekannte sich Manafort am Freitag zugleich einer Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten schuldig. Sein Schuldplädoyer gab der frühere Lobbyist im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ab. Das Weiße Haus erklärte unverzüglich, Manaforts Schuldbekenntnis habe mit Trump "absolut nichts zu tun". Tatsächlich beziehen sich die gegen den 69-Jährigen vorgebrachten Anklagepunkte nicht auf den Verdacht, Trumps Wahlkampfteam könne illegal mit Moskau kooperiert haben, sondern auf Manaforts frühere Lobbyistentätigkeit für prorussische Kräfte in der Ukraine. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass die von Manafort jetzt bekundete Kooperationsbereitschaft möglicherweise neue Informationen zum Kern der Russland-Affäre ans Licht bringt. Sollte das Gericht die Vereinbarung zwischen Manafort und der Staatsanwaltschaft absegnen, würde der bislang geplante zweite Prozess gegen den Ex-Lobbyisten ausfallen. In einem ersten Prozess war Manafort im August wegen Steuer- und Bankenbetrugs schuldig gesprochen worden, die Verkündung seines Strafmaßes in diesem Verfahren steht noch aus. .


Wie dieser Schuldspruch beruhen auch die Anklagepunkte, die im Vorfeld des nun möglicherweise ausfallenden zweiten Prozesses erhoben worden waren, auf den Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller. Aus Gerichtsdokumenten ging hervor, dass die Staatsanwaltschaft im Gegenzug für Manaforts Schuldeingeständnis einen Teil der Anklagepunkte fallen lassen wollte. Gestrichen werden sollten unter anderem Anschuldigungen gegen Manafort, die sich auf mutmaßliche Geldwäsche und Nicht-Registrierung von Lobbyistentätigkeit bei den US-Behörden beziehen. Die beiden demnach verbleibenden Anklagepunkte beziehen sich auf Verschwörung zum Betrug an den US-Behörden - wegen mutmaßlicher Falschaussagen Manaforts - sowie Verschwörung zur Behinderung der Justiz. Mit letzterem Punkt sind mutmaßliche Versuche Manaforts gemeint, Einfluss auf Zeugen zu nehmen. 13. September: Trump vermutet Demokraten hinter Todeszahl durch Hurrikan "Maria" auf Puerto Rico US-Präsident Donald Trump zweifelt die Ergebnisse einer Studie an, die von bis zu 3000 Todesfällen in Folge des Hurrikans "Maria" ausgeht, der im vergangenen Jahr über Puerto Rico gewütet hatte. Die Regionalregierung des US-Außengebietes hatte die Zahl der Toten zunächst nur mit 64 angegeben. Die Studie wurde von Wissenschaftlern der George-Washington-Universität in Zusammenhang mit der Regierung von Puerto Rico angefertigt. Die von der Regionalregierung des spanischsprachigen Gebietes in Auftrag gegebene Untersuchung hatte die Zahl der Toten über einen Zeitraum von sechs Monaten in Jahren ....

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