Fünf Lehren aus den US-Vorwahlen

Fünf Lehren aus den US-Vorwahlen

Donald Trump
Donnerstag, 09.08.2018   11:32 Uhr Manchmal lässt die Gerechtigkeit auf sich warten. Vor vier Jahren wurde in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri der schwarze Teenager Mike Brown von einem weißen Polizisten erschossen. Es gab schwere Unruhen, der Beamte verlor seinen Job, behielt aber seine Freiheit: Bezirksstaatsanwalt Bob McCulloch klagte ihn nicht an. Die Menschen in dem Vorort von St. Louis haben das nicht vergessen. Zwei Tage vor Browns viertem Todestag unterlag McCullouch - ein weißer Demokrat, der seit 1991 amtiert - nun bei den kommunalen Vorwahlen erstmals einem Gegenkandidaten: Der schwarze Stadtrat Wesley Bell schlug ihn mit 57 Prozent. Bell hat den Posten damit so gut wie sicher, da bei den November-Wahlen kein Republikaner gegen ihn antritt. .


"Die Macht des Volkes hat Wirkung", twitterte DeRay Mckesson, einer der damaligen Protestführer von Ferguson. "#ByeBob." Bells Underdog-Erfolg war eines von mehreren bemerkenswerten Ergebnissen der Vor-, Nach- und Sonderwahlen in den USA. Sie dienten nicht nur als Weichenstellung für die kommenden Kongresswahlen im Herbst, sondern als nationales Stimmungsbarometer: Wie macht sich Präsident Donald Trump? Wohin tendieren die Wähler? Können sich die Demokraten die Mehrheit zurückholen? Fünf Lehren aus den Wahlen dieser Woche: AFP Demokratischer Fast-Sieger O'Connor in Ohio Das blaue Wellchen In Anspielung auf ihre Parteifarbe hoffen die Demokraten im Herbst auf eine "blaue Welle". Vorerst schwappt da aber nur ein Wellchen: Bei den Sonderwahlen setzten sich die Republikaner durch, wobei ihr Vorsprung oft auf schmale Margen schrumpfte. Zum Beispiel im 12. .

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