Donald Trump, die Nato, Russland und die Energiepolitik

Donald Trump, die Nato, Russland und die Energiepolitik

Donald Trump
Bild: NatoDer US-Präsident strebt die Kontrolle über die europäische Energieversorgung an, weswegen er Deutschland und Nord Stream 2 bekämpftAuch wenn US-Präsident Donald Trump scheinbar das Spiel mitzumachen scheint, ist er immer gut dafür nachzutreten.
In der Abschlusserklärung des Nato-Gipfels wurde das 2-Prozent-Ziel für die Militärausgaben noch einmal bekräftigt, auch wenn klar ist, dass dies etwa für Kanada und Deutschland nur pro forma geschah. Trump will aber keinen Frieden, sondern Uneinigkeit in der Nato säen, weswegen er schnell noch forderte, dass alle Nato-Staaten doch 4 Prozent des jeweiligen BIP für das Militär ausgeben sollten, wie das die USA machen. Das rief nicht gerade Begeisterungsstürme hervor, aber Trump geht es sowieso nicht nur um das Militär, sondern auch um den Handel und die Energie. Daher verknüpfte er alles miteinander, vielleicht auch im Vorblick auf das Treffen mit Wladimir Putin.Deutschland als das mächtigste EU-Land steht im Mittelpunkt der Attacken von Donald Trump, der ganz offensichtlich beabsichtigt, die von Berlin dominierte EU zu destabilisieren. Sein letzter Tweet stellt eine Forderung auf, von der er wohl weiß, dass sie nicht unmittelbar zu erfüllen ist: "What good is NATO if Germany is paying Russia billions of dollars for gas and energy? Why are there only 5 ....



is paying for Europe’s protection, then loses billions on Trade. Must pay 2% of GDP IMMEDIATELY, not by 2025."Es ist schon lange her, als Donald Trump seine Einstellung zur Energiepolitik deutlich machte, die auch er auch noch heute verfolgt: "Fracking wird zur amerikanischen Energieunabhängigkeit führen", schrieb er 2012 in einem Tweet. "Wenn der Preis von Gas kontinuierlich sinkt, kann das für uns ein gewaltiger Vorteil sein." Und wo es ums Geld geht, kennt Trump keine Freunde.Kaum war Trump an der Macht, hat er möglichst schnell alle Entscheidungen aus der Obama-Zeit gekippt. Erneuerbare Energie ist in Trumps Weltbild ähnlich dem Klimaabkommen, aus dem er auch ausgestiegen ist. Im Gegensatz dazu macht Kohle und schrankenlose Ausbeutung von heimischen Öl- und Gasressourcen Amerika wieder groß. .

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